Monatsarchiv: Januar 2010

gelber Schnee

Hübsch ist das nicht, wenn man in den weißen Weiten der Suburbs spazieren geht, und an jedem noch so kleinen aufgeschüttetem Häufchen Schnee, ein Hund gesagt hat: das gehört mir! Und einem auffällt, dass Gelb und Weiß durchaus einen starken Kontrast bilden können.

Aber hübsch ist das:

Wiedermal aus dem Gedichtband „In wenigen Worten die ganze Welt“

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Freunde untereinander

Bemerkenswert, wenn auf meiner Facebookseite zwei Freundebilder (Avatars) untereinander so aussehen:

Ich nenn das jetzt mal Screenshot-Art.

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Der Rätsel Lösungen

Diese von Lesern so wunderbar benannte „Weißwurst in Agonie“ heißt in Wirklichkeit „Ostern“ und stammt von dem Künstlerehepaar Matschinsky-Denninghoff. Hier habe ich ein unglaublich schlechtes Foto der Gesamtansicht. Aber die Schlechtigkeit des Fotos liegt mitunter daran, dass das Kunstwerk an einem schlechten Ort steht: auf einer Verkehrsinsel einer extrem stark befahrenen Straße, auf der man alles andere zu tun hat, als auf Kunst zu achten, und beim Fotografieren große Gefahr läuft, zur Kühlerhaubenfigur eines Kraftfahrzeugs zu mutieren.

Ich kann mich daran erinnern, dass „Ostern“ vor vielen, vielen Jahren mal auf dem Rathausplatz stand. Da hat es mir sehr gut gefallen. Ich kann mich jetzt nicht mehr daran erinnern, ob dieser Platz nur als vorübergehender Standort geplant war, oder ob der Lieblingspießerstadtrat meiner Lieblingsspießerstadt in Sachen zeitgenössischer Kunst mal wieder der Stimme des Volkes nachgegeben hat, die da gerne sagt: „Mei, mir ham doch so viel schöns Alts, was willschn do so a neumodischs greisligs Glump hiestelln.“

Lösung des 2. Rätsels im Artikel „gesehen“:

es ist die alte Hufschmiede am Milchberg, Ecke Zwerchgasse. Man kennt es deswegen kaum, da das Haus nur eines von vielen Altstadthäusern ist, aber mangels Sanierung exakt die Farbe der Straße angenommen hat, und sich dadurch unglaublich gut tarnt. Es hängt ein ebenso gut getarnts Schildchen dran, auf dem kaum noch zu lesen ist, dass diese Hufschmiede ursprünglich zum Kloster St. Ulrich gehört hat…usw.

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Der Sekundenzeiger

Gestern abends: Die Gespräche neigen sich langsam dem Ende zu. Unsere müden Augen starren genau genommen nur noch auf die Wanduhr.

Ich: „Also wenn ich ein Sekundenzeiger wäre, hätte ich auch nervöse Zuckungen.“

Mia: „… oder einen Tick…“

Und wiedermal gibt der Gedichtband „in wenigen Worten die ganze Welt“ etwas her zum Thema Zeit. Diesmal tragen die Herren Goethe  und Arp was dazu bei.  Die Illustration dazu habe ich seitenübergreifend für beide gestaltet.

Sorry, das Foto ist nicht so scharf geworden, aber ich denke man kann´s lesen.

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Neues Stadträtsel

Diesmal können´s auch Leute aus anderen Städten wissen (zB. Kiel oder Berlin), denn die haben von diesen Künstlern (der Plural ist ein kleiner Hinweis) ebenfalls Werke in ihrer Stadt rumstehen.  Also heute mal leicht: Von wem ist dieses Kunstwerk? (Ich habe nur einen kleinen Teil davon fotogafiert). Und für Leute aus meiner Stadt: Wo steht`s bei uns?

(Noch ein kleiner Hinweis: in meiner Lieblingsspießerstadt war das Kunstwerk natürlich höchst umstritten, da geht er auf die Barrikaden, der Eingeborene!)

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eine kleine Morgenmusik

6:35 harter Eiskratzer auf Autoscheibe

6:37 anderer harter Eiskratzer auf Autoscheibe, dazu Fluchen

6:38 Schneepflug Runde drehend

6:40 Schneeschaufel 1

6:41 Schneeschaufel 2 und 3

6:42 Eiskratzerkratzen, Schneeschaufelscharren, Schneepflugjaulen

6:50 ein kristallklares Kinderstimmchen aus der Nachbarswohnung:

„Bruder Jacob, Bruder Jacob, schläfst du nooooch …“

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Gesehen

Das hab ich heute beim Spazierengehen fotografiert:

Wer aus der gleichen Stadt kommt, wie ich, darf mal raten, wo es sein könnte. Ist aber schwierig. Ein kleiner Tipp: Es handelt sich hier um ein historisches Gebäude aus dem 16. Jhd. Aber selbst, wenn ich es nennen würde, wüssten wahrscheinlich die Allerwenigsten, wo es ist. Morgen kommt die Auflösung. Aber eigentlich habe ich das nur photographiert, weil ich das Arrangement so toll fand. Es ist wie ein Stilleben. Vielleicht male ich das mal.

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