da reg ich mich auf

Immer, wenn ich bei Amazon nach meinem „Das alleralbernste ABC-Buch“ kucke, muss ich mich aufregen. Nein, nicht wegen des Verkaufsrangs, der ist eher Grund zur Freude, sondern wegen der saublöden Kundenrezension, die da steht. Von wegen ich hätte das Buch abgekupfert!!! und das MIR!!!! Ausgerechnet!

Nun soll man sich ja nicht rechtfertigen, schon allein wegen des Mottos „qui s’excuse, s’accuse“ nicht. Zu deutsch, wer sich rechtfertigt klagt sich an (ich habs nur deswegen auch auf französisch geschrieben, weil´s da so toll klingt).

Aber ich MUSS das einfach loswerden.

Also: Dass man Alliterationen durchs Alphabet macht, ist glaub ich so uralt, wie die Sprache selbst, das hab ICH nicht erfunden, die ANDERE Autorin aber auch nicht.

Dass man bei dem Buchstaben P auf Pudel und Perrücken kommen kann … mannomann, da würde ja sonst echt niemand drauf kommen, das muss man wirklich abkupfern. (Und dann zitiert sie auch noch falsch! Mein Pudel heißt nämlich nicht Peter, sonder Pepe.)

Und dass es beim Buchstaben C ganz schön eng wird, müsste auch klar sein. Einen Satz zu bilden, der nur aus C Buchstaben besteht – da schlägt man halt den Duden auf, und findet Wörter wie Camäleon und Cabriolet…. und, und, und…

So, und jetzt reichts auch schon wieder mit Luftablassen …Pfffffffffffffff. Jetzt ist es gesagt und gut so.

Das Buch, das ich angeblich abgekupfert habe, ist übrigens sehr schön und witzig. Es ist von Nadia Budde und heißt „trauriger Tiger toastet Tomaten“. Ich hab´s mir daraufhin mal angesehen in einer Buchhandlung. Das kann man sich besten Gewissens auch zulegen, ist aber halt ganz anders als meins. *g*

Und hier die Kundenrezension (grrrrrr):

an sich ein wunderbares Bilderbuch, aber…, 28. Februar 2008


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2 Kommentare

Eingeordnet unter Allgemeines, Das alleralbernste ABC_Buch

2 Antworten zu “da reg ich mich auf

  1. piratenbärbel

    Damit du mal weißt, was du mit deinem Geblogge bei mri so anrichtest: Ich habe heute Nacht tatsächlich geträumt, dass wir uns an einer der obligatorischen Theken über diesen Plagiatsvorwurf unterhalten hätten. Zum Absurditätsbeweis hattest du beide Bücher dabei, und hast mir die – auf der „Cabrio-Chamäleon“-Seite aufgeschlagen – vor die Nase gehalten. Und was soll ich sagen? Es waren tatsächlich genau die gleichen Bilder! Aber ganz exakt. Hihihiihi! Und jetzt stelle dir mein Traum-Ich vor, wie es haareraufend nach einer diplomatischen, aber wahrheitsgemäßen Antwort sucht… „Ääääähm jaaa, alsoooooo – die sind aber schon irgendwie… wie soll ich sagen… “ 😀

    • Mist, jetzt hab ich kein Emoticon für schallendes Gelächter, sonst hätt ich´s jetzt dreimal angeklickt!
      Tja, ja … aber mit deinem Traum-Ich muss ich mich mal ein bisschen unterhalten. Das scheint mir das ja tatsächlich zuzutrauen … grübel, grübel.

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