Der Rätsel Lösungen

Diese von Lesern so wunderbar benannte „Weißwurst in Agonie“ heißt in Wirklichkeit „Ostern“ und stammt von dem Künstlerehepaar Matschinsky-Denninghoff. Hier habe ich ein unglaublich schlechtes Foto der Gesamtansicht. Aber die Schlechtigkeit des Fotos liegt mitunter daran, dass das Kunstwerk an einem schlechten Ort steht: auf einer Verkehrsinsel einer extrem stark befahrenen Straße, auf der man alles andere zu tun hat, als auf Kunst zu achten, und beim Fotografieren große Gefahr läuft, zur Kühlerhaubenfigur eines Kraftfahrzeugs zu mutieren.

Ich kann mich daran erinnern, dass „Ostern“ vor vielen, vielen Jahren mal auf dem Rathausplatz stand. Da hat es mir sehr gut gefallen. Ich kann mich jetzt nicht mehr daran erinnern, ob dieser Platz nur als vorübergehender Standort geplant war, oder ob der Lieblingspießerstadtrat meiner Lieblingsspießerstadt in Sachen zeitgenössischer Kunst mal wieder der Stimme des Volkes nachgegeben hat, die da gerne sagt: „Mei, mir ham doch so viel schöns Alts, was willschn do so a neumodischs greisligs Glump hiestelln.“

Lösung des 2. Rätsels im Artikel „gesehen“:

es ist die alte Hufschmiede am Milchberg, Ecke Zwerchgasse. Man kennt es deswegen kaum, da das Haus nur eines von vielen Altstadthäusern ist, aber mangels Sanierung exakt die Farbe der Straße angenommen hat, und sich dadurch unglaublich gut tarnt. Es hängt ein ebenso gut getarnts Schildchen dran, auf dem kaum noch zu lesen ist, dass diese Hufschmiede ursprünglich zum Kloster St. Ulrich gehört hat…usw.

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Eingeordnet unter Allgemeines, Kunst

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