Botticelli – es hätte so schön sein können

Nun hab ich die Botticellifahrt nach Frankfurt einigermaßen verdaut. Ein Fotobericht:

Schön, wenn sich die Natur in so einer Stadt doch noch manchmal verirrt, wie hier ins Parkhaus.

Vom Parkhaus am Mainufer entlang, über die Brücke, klein Mainhattan vor der Linse.

weiter die Platanenallee…

… anderen Leuten beim Arbeiten zusehen.

Vorfreude auf die Ausstellung

ich wundere mich, warum der so komisch schaut…

… wende mich um 180 Grad, und dann versteh ich´s:

Das bedeutete also: 2 Stunden nur am Ticketschalter Schlange stehn!!!!! Des Weiteren Blogabfertigung ´tschuldigung Blockabfertigung, willsagen: nochmal warten bis der nächste Schub reindarf in die Aussstellung, und dann Gedränge und Geschiebe vor den Bildern mit lauter entnervten Leuten. Gottseidank waren wir zu dritt unterwegs und haben es deswegen einigermaßen gutgelaunt durchhalten können.

Trotzdem: ich konnte die Ausstellung nicht richtig genießen, obwohl sie unter anderen Umständen sicher schön gewesen wäre. Ich hab mich irgendwann aus dem Getümmel befreit und mir die ständige Ausstellung im Museum mit Gegenwartskunst und Kunst des 16. bis  19.Jhd in aller Ruhe angesehen. Besonders beeindruckend mal wieder die niederländischen Maler des 16. Jhds. Es gibt außer  Pieter Brueghel dem Jüngeren durchaus noch andere die schöne Bildchen gemalt haben.

Lucas van Valckenborch ist sicher ein wenig bekannter Maler, ich fand seine Bilder aber sehr beeindruckend. Hier kannst du nachlesen.

da: Lucas van Valckenborch, Ansicht von Antwerpen mit zugefrorener Schelde, 1590

Quelle : Städelmuseum

Also, wer trotzdem noch zu Botticelli will, entweder ganz früh oder erst ab abends um acht ca. oder auf der Website … nein das stimmt nicht. Es ist natürlich ein riesen Unterschied, ob man die Bilder im Original sieht oder in einer Reproduktion.

Und trotz des  Gedränges bleiben diese Bilder sehr intensiv in meiner Erinnerung.

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5 Kommentare

Eingeordnet unter Allgemeines, Kunst

5 Antworten zu “Botticelli – es hätte so schön sein können

  1. bettina

    wie gut, dass es die niederländer gitb, die in jeder bildecke eine eigene geschichte erzählen. aber schade, dass du botticelli nur im riesengedränge erleben konntest. ist ja eigentlich bei den großen namen immer so, da rennen alle hin. andererseits: gut, dass so viele menschen kunst sehen wollen – hoffentlich nicht nur als „event“.

  2. Friederike

    Ja, deine Erfahrung kann ich nur bestätigen! Ich war letzte Woche im Louvre..und Gott sei Dank gab es auch die Holländer im Richelieu-Flügel und nicht nur Mona Lisa mit Chaosfotografen außenherum,..und eigentlich ist es schön , dass so viele Menschen Kunst sehen wollen.

    • Darf man denn die Mona Lisa fotografieren? das wundert mich…

      Ansonsten hab ich den Eindruck, dass es hauptsächlich eine bestimmte Altersklasse (50 aufwärts) und Bildungsschicht in die Museen zieht. Junge Leute sieht man fast nur in Form von Schulklassen.

  3. das erste foto lässt mich an ein ähnliches denken. auf dem buch vorne läuft ein hirsch durch ein bewachsenes parkhaus…die welt ohne uns, so heißt das buch und handelt davon, wie schnell die natur eine welt, plötzlich ohne menschen, überwuchern würde…
    gruß von sonia

    • Ist es gut, das Buch?
      Und dunkel kommt mir ein Film in Erinnerung, in dem im Vorspann Giraffen und Elefanten über die Brooklyn Bridge laufen, und ganz NY nur noch von Tieren bewohnt ist. Was war das für ein Film?

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