Monatsarchiv: März 2010

Ostereierkochen ….

…. mit einem Orempel im Haus ….

…. ich sag jetzt einfach nichts mehr.

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Kinderpost

Vorgestern ist wieder so ein schönes Paketchen in meinem Briefkasten gelegen: Kinderpost! Die Kinder einer kleinen Dorfschule, bei denen ich vor einigen Wochen aus meinen Krokodilbüchern gelesen und gezeichnet habe, haben mir selbst eine ganze Mappe mit Zeichnungen und Geschichten geschenkt. Was für eine Freude! Aus diesen Zeichnungen kann ich lesen, was den Kindern wichtig  ist,  wie sich meine Geschichten in ihrem Kopf weiterspinnen.

Besonders interessant und aufschlussreich war für mich dieses Bild (anklicken zum Vergrößern):

Oft leite ich meine Geschichte mit den Worten ein: „Das Krokodil ist klein, die Giraffe ist groß, nun gibt es ein Problem. Und Probleme müssen gelöst werden.“

Offenbar ist dieser Satz bei einigen Kindern hängen geblieben. In diesem Bild ist das Wort Probleme auch noch so wunderbar geschrieben: „Bupleme“. Außerdem hat Fabi in dieses Bild mehrere Dinge verpackt. Oben sieht man die sieben Wolken, auf die ich immer hinweise („Krokodil schwebt auf Wolke sieben“).  Dann kann man die Sternchen entdecken, die den beiden um den Kopf wirbeln, als sie zusammenknallen und sich zum ersten Mal sehen. Außerden sieht man die Schnecke und den Wurm, die schwarze Wolke, die das Krokodil so traurig macht, die Häuser am Ende der Stadt, und ein Auto, das in der Geschichte gar nicht vorkommt, das sich die Kinder aber immer vorstellen in der Szene, als Giraffe mit ihrem langen Hals auf der Straße liegt, weil sie nicht in das Haus von Krokodil passt.

Am liebsten würde ich hier alle Bilder zeigen, das geht natürlich nicht, deshalb nur ein paar:


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Zurück von der Buchmesse Bologna

Am Thienemann Stand

Abendessen mit meinem italienischen Verlag Zoolibri

Zwei Buchmessen hintereinander (Leipzig, Bologna) ist eine zuviel! Und ich habe beschlossen, das Zuviel ist Bologna. Ich war nur einen Tag auf der Messe, habe dort meine Termine abgehackt, das übliche Shakinghands absolviert, ein paar außertourliche Drinks getrunken, und am traditionellen Szenetratsch vorbeimitgehörtgetratscht. Und dann –  nur noch Dolcevita!!

Das bedeutet, abends in den Bars gutgelaunte Kollegen und Verlagsmenschen zu treffen oder kennenzulernen, und dort jenseits vom Büchermachen einen riesen Spaß bis zum Morgengrauen zu haben. Der VOMBARHOCKERFALLER wird hier namentlich nicht weiter erwähnt 😀 – Dann feinstens essen, immer und überall, vom exquisiten Fischlokal in Rimini, bis zum rustikalen Jazzrestaurant Bentivoglio mit maialino di latte, was nichts anderes als Spanferkel auf italienisch ist (und Span ist die Brustwarze des Mutterschweins, d.h. also Milchferkel), Kaffee trinken auf den zahlreichen, wunderschönen Plätzen,  in der Sonne zeichnen, fotografieren, entdecken, dass das neue Modegetränk Spritz in Italien Sprizzi heißt, sich auf Scottland -Yard- Nebel in Rimini einzulassen, Menschenkoller zu kriegen, und zu genießen, dass laute Italiener trotz ihrer Lautheit erträglich sind (gerade ist Semesterabschluss, und die Studenten feiern lauthals ihre bestandenen Prüfungen).

Zum Vergrößern Bilder anklicken. (Also das sind keine Studenten).

auf der Piazza Maggiore

bizarres Szenario in Rimini

Südtirol im Hotel Schwarz Adler

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das Rätsel „wusstest du…“ ist gelöst !!!!!

und der Spaghetto geht aaaan: …. also gut Pit und Ada, beide bekommt ihr einen Spaghetto, allein schon, damit ihr eure Orempels, die es ja offensichtlich ganz schön dick bei euch treiben, satt bekommt (siehe Kommentare unten, was hab ich gelacht). Pit hat´s richtig geschrieben, dafür war Ada früher dran. Wie´s halt manchmal so öst üm Löben. Aber … die Soße müsst ihr euch teilen 😀 … sagt mein Orempel … (Bild bitte anklicken)

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Wusstest du …

… dass, wenn du in Bologna „Spaghetti Bolognese“ bestellst, du nur ratlose Blicke erntest? Es heißt natürlich, wie überall in Italien, Spaghetti …?  Das weiß doch jedes Orempel, und Orempels sind nicht unbedingt die Allerhellsten, oder?

Ja, wie heißen sie nun in Italien? Wer es als Erster weiß, bekommt einen gekochten Spaghetto mit Soße.

Mehr über Bologna kannst du in meinem schon etwas älteren Artikel „Bologna“ erfahren. Und jetzt nichts wie Genitalien, äh, gen Italien!! Genauer: Bologna.

bild © danielakulot

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Ich brauch ne neue Kamera!!!!

Manchmal ist es ja durchaus von Vorteil so eine kleine flache Casio Minikamera zu haben. Man kann sie überall mitnehmen und bei Tageslicht ist sie gar nicht so schlecht. Und man kann sehr spontan und unauffällig fotografieren.

Aber in Fällen wie diesen, wo sich diese Cosplay Girls und Boys so toll posieren, hätte ich schon gern ein richtiges Gerät: Digital-Spiegelreflex mit Mordsobjektiv. (Hier schon mal die Sammelbüchse: (U). Bitte Geld einwerfen.)

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zurück von der Leipziger Buchmesse

Dieses Mädel fand ich ja ganz entzückend, mit ihrem T-Shirt. Das ist doch auch eine Idee, um auf sich aufmerksam zu machen.

Nun will ich hier die Eindrücke von der Messe wiedergeben und weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, bei der Menge. Vielleicht erst mal an der ganz anderen Ecke:

COSPLAY!  wer weiß, was das ist?  Bis vorgestern wusste ich es nicht, aber vielleicht ist da nur an mir ein Megatrend vorbeigegangen …  sehr bedenklich in meinem Beruf, ich muss mich mal genauer damit beschäftigen.

Übersetzt: Rollenspiele. Jugendliche verkleiden sich in die Lieblingsfiguren ihrer Lieblingsbücher, vornehmlich Mangas, und spielen, oder ich hatte sogar den Eindruck leben regelrecht diese Rolle. Und sie scheuen keinen Aufwand für diese Kostüme. Eine ganze Halle wurde mit Bühnen ausgestattet, auf denen gespielt wird und Wettbewerbe stattfinden. Natürlich ist das alles sehr kreativ und es macht die Messe sehr lebendig. Aber nun ist das solch ein Massenphänomen, dass bei mir sofort ein paar Fragezeichen zu blinken beginnen, wie immer bei Megatrends. Aber egal, erst mal schön auf jeden Fall.

Wie immer: Bilder anklicken zum Vergrößern.

LEIPZIGER BUCHPREIS 2010! Er ging an Georg Klein, mit seinem Buch „Roman unserer Kindheit“. Er beschreibt in diesem Roman eine schön-grausige Kindheit in einer süddeutschen Stadt kurz nach dem Krieg. (Nebenbei: das ist Augsburg, und der dort poetisch umschriebene Bär im Keller ist das Stadtviertel Bärenkeller, wo der Autor aufwuchs). Ich freu mich, dass dieses etwas leisere Buch den Preis erhalten hat und nicht das laut schreiende von Helene Hegemann.

ARD HÖRBUCH FORUM

die Kinder einer Leipziger Schule stellten die Bücher aus der Empfehlungsliste des Saarländischen Rundfunks vor. Hier seht ihr mich im Interview mit Barbara Renno, der Kulturredakteurin. Zu hören ist das Ganze heute um 14 Uhr 4 im Internet auf sr-online. Die ganze Empfehlungsliste seht ihr hier.

SCHNACKSCHNACK

das Schönste aber ist, alte Freunde und Kollegen wieder zutreffen und neue Kollegen kennenzulernen.

Besonders gefreut habe ich mich Martina Wildner aus Berlin nach langer Zeit wiederzusehen. Sie las aus ihrem neuesten Buch: Cora und Fred, ein Zwilling kommt selten allein.

Außerdem Franz Dobler, der mit der Jungautorin Hanna Lemke im Gespräch mit Sigrid Löffler war. Es ging um die Gegenüberstelllung verschiedener Erzählweisen der zwei Autoren unterschiedlicher Generationen.

Neu kennengelernt habe ich die sehr sympathische Illustratorin Selda Soganci, die ebenfalls auf der SR- Liste steht.

So viel in Kürze. Jetzt erst mal auf die nächste Buchmesse in Bologna. Italien ruft, ich komme!!!!


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