zurück von der Leipziger Buchmesse

Dieses Mädel fand ich ja ganz entzückend, mit ihrem T-Shirt. Das ist doch auch eine Idee, um auf sich aufmerksam zu machen.

Nun will ich hier die Eindrücke von der Messe wiedergeben und weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, bei der Menge. Vielleicht erst mal an der ganz anderen Ecke:

COSPLAY!  wer weiß, was das ist?  Bis vorgestern wusste ich es nicht, aber vielleicht ist da nur an mir ein Megatrend vorbeigegangen …  sehr bedenklich in meinem Beruf, ich muss mich mal genauer damit beschäftigen.

Übersetzt: Rollenspiele. Jugendliche verkleiden sich in die Lieblingsfiguren ihrer Lieblingsbücher, vornehmlich Mangas, und spielen, oder ich hatte sogar den Eindruck leben regelrecht diese Rolle. Und sie scheuen keinen Aufwand für diese Kostüme. Eine ganze Halle wurde mit Bühnen ausgestattet, auf denen gespielt wird und Wettbewerbe stattfinden. Natürlich ist das alles sehr kreativ und es macht die Messe sehr lebendig. Aber nun ist das solch ein Massenphänomen, dass bei mir sofort ein paar Fragezeichen zu blinken beginnen, wie immer bei Megatrends. Aber egal, erst mal schön auf jeden Fall.

Wie immer: Bilder anklicken zum Vergrößern.

LEIPZIGER BUCHPREIS 2010! Er ging an Georg Klein, mit seinem Buch „Roman unserer Kindheit“. Er beschreibt in diesem Roman eine schön-grausige Kindheit in einer süddeutschen Stadt kurz nach dem Krieg. (Nebenbei: das ist Augsburg, und der dort poetisch umschriebene Bär im Keller ist das Stadtviertel Bärenkeller, wo der Autor aufwuchs). Ich freu mich, dass dieses etwas leisere Buch den Preis erhalten hat und nicht das laut schreiende von Helene Hegemann.

ARD HÖRBUCH FORUM

die Kinder einer Leipziger Schule stellten die Bücher aus der Empfehlungsliste des Saarländischen Rundfunks vor. Hier seht ihr mich im Interview mit Barbara Renno, der Kulturredakteurin. Zu hören ist das Ganze heute um 14 Uhr 4 im Internet auf sr-online. Die ganze Empfehlungsliste seht ihr hier.

SCHNACKSCHNACK

das Schönste aber ist, alte Freunde und Kollegen wieder zutreffen und neue Kollegen kennenzulernen.

Besonders gefreut habe ich mich Martina Wildner aus Berlin nach langer Zeit wiederzusehen. Sie las aus ihrem neuesten Buch: Cora und Fred, ein Zwilling kommt selten allein.

Außerdem Franz Dobler, der mit der Jungautorin Hanna Lemke im Gespräch mit Sigrid Löffler war. Es ging um die Gegenüberstelllung verschiedener Erzählweisen der zwei Autoren unterschiedlicher Generationen.

Neu kennengelernt habe ich die sehr sympathische Illustratorin Selda Soganci, die ebenfalls auf der SR- Liste steht.

So viel in Kürze. Jetzt erst mal auf die nächste Buchmesse in Bologna. Italien ruft, ich komme!!!!


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Ein Kommentar

Eingeordnet unter Allgemeines, Lesungen

Eine Antwort zu “zurück von der Leipziger Buchmesse

  1. das habe ich am ersten sommerzeitmorgen in ruhe gelesen. wunderbar!
    dein leben ist durchaus ebenso in der art von: hast DU ein leben:-)
    die frau in der rosa hose sieht aus wie meine freundin aus der alten mühle.
    danke für diese schönen eindrücke!
    Sonia

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