Der Bärenkeller aus dem „Roman unserer Kindheit“

Gestern habe ich die kleine Exkursion angetreten, die ich schon im Artikel  „Roman unserer Kindheit“ von Georg Klein angekündigt habe. Ich bin also in den Bärenkeller gefahren (immerhin hab ich 20 km runtergespult, sagt mein kleines Fahrradspießertacho), und habe versucht die Orte aufzufinden, die im Roman beschrieben sind: und tatsächlich, nach einigem Suchen bin ich Dank der  annähernd realen Verwendung von Straßennamen fündig geworden, und auch das Flair der 60er Jahre ist noch gegenwärtig:

Der Eulenhorst, die Straße, in der einige der Kinder wohnen:

Der Rosenhang, auf dem das Sofa stand, welches der Treffpunkt der Kinder war:

Die Apotheke, die so wichtig für den einen ganzen Sommer lang kranken, großen Bruder ist:

Und das Gaswerk, das von überall zu sehen ist, und in dem viele der Siedler arbeiten. Ich zitiere:

„Der grau und bläulich marmorierte Gewitterhimmel ist mir zu Willen und sackt noch etwas tiefer auf die Stahlkessel des Gaswerks ab“

So, nun habe  ich auch dieses Buch noch ein wenig fotografisch illustriert. Die Exkursion hat mir großen Spaß gemacht, ich konnte mich, Dank des Romans sehr gut in diese Zeit zurückversetzen, eine kleine Reise in die Vergangenheit sozusagen. Vielleicht kann das ja für den einen oder anderen Anreiz sein, das Buch zu lesen. Ich kann es nur empfehlen:

Hier der Link zum Buch: Roman unserer Kindheit“ von Georg Klein

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4 Kommentare

Eingeordnet unter Allgemeines, Fotografie, Kunst

4 Antworten zu “Der Bärenkeller aus dem „Roman unserer Kindheit“

  1. peter garski

    ja, gell, daniela, ist spannend, so eine abenteuer-reise in die augsburger vorstädte, deswegen mache ich auch gerne augsburg-krimis, weil ich mich da oft in vorstädten wie oberhausen und kriegshaber herumtreiben kann und da von den menschen viele spannende geschichten erfahre…über die ich dann schreiben kann … vergiss max10, auf zum alltags-abenteuer in der geheimnisvollen vorstadt!

  2. gefällt mir immer besser. Das Buch lass ich mir schenken. Schon gesehen: Ich habe einen neuen Blog :-))

  3. Bernd Leo Geier

    Hallo Daniela,
    ich muss dich leider enttäuschen … die Kinder inkl. Georg Klein selbst wohnten nicht im Eulenhorst, sondern im Drosselweg. Dort stehen heute noch die fünf andersfarbenen Blöcke mit den Nummern 11, 9, 7, 5 und 5 1/2. Georg wohnte auf 11b. Ich selbst (Jahrgang 54) bin mit Georg (Jg 53)jahrelang mit dem damaligen 26er-Bus ans Peutinger-Gymnasium gefahren. Bei seiner Lesung in der Neuen Augsburger Stadtbibliothek im Oktober 2010 und danach habe ich ihn wieder sprechen können. Auch die „Schicke Sybille“ war mit dabei, sie heisst im richtigen Leben Petra, war damals Schülerin am Stetten und lebt weiterhin in Augsburg.
    Falls du mehr Interesse an dem Thema hast, kontaktiere mich gerne unter vultur54@aol.com.
    LG Leo.

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