Archiv der Kategorie: Buchbesprechungen

Lange Nase!

oha, gestern hat die Badische Zeitung mein Buch „Reim dich durch den Januar und den Rest vom ganzen Jahr“ besprochen und dazu passend zum Faschingsdienstag den Monat Februar ausgesucht.

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Kroko-Filmchen

Neulich habe ich per Zufall im Internet eine nette kleine Besprechung zu meinem neuen Buch entdeckt. Klick mal hier drauf: http://dai.ly/ds7c4E

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Rezension „Marsmädchen sind ganz anders“

Im Briefkasten lag heute eine der Lieblingspostsendungen: Ein Kuvert mit Besprechungen meiner Bücher, die mir mein Verlag, (Thienemann), in regelmäßigen Abständen zusendet. Eine davon, die vom 10.August 2010 in der „Rheinpfalz“, möchte ich euch zeigen: (Anklicken zum Vergrößern)

Hier könnt ihr ein paar Seiten aus dem Buch durchblättern.

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Ab heute dürft ihr mich siezen!

„Ein kleines Krokodil mit ziemlich viel Gefühl“ wurde von LovelyBooks in die Riege der Klassiker erhoben. Das gefällt mir. (Ich fang dann schon mal an, meine grauen Haare zu zählen …. oh ja: passt!)

Der Artikel: Bilderbuch-Klassiker: Es muss nicht immer Carle sein

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Was für ein Buch!!! „Roman unserer Kindheit“ von Georg Klein

Nicht leicht zu lesen, aber diese merkwürdige, düstere Geschichte eines Kindheitssommers in den 60er-Jahren zieht einen sofort in den Bann.

Georg Klein ist ein Sprachakrobat. Er benötigt keine Modernismen. Um etwas in die Vorstellungskraft des Lesers zu pflanzen, erfindet er notfalls Wörter neu, baut Sätze, die man manchmal am liebsten dreimal lesen möchte.

Die Frage, wer oder was ist der Ich-Erzähler, löst sich auf schauderhafte Weise erst ganz am Ende des Buches.

Sieben Kinder, die, bis auf die schicke Sybille nicht bei ihren eigentlichen Namen genannt werden (der große Bruder, der Wolfskopf, der Schniefer , die Zwillinge…), erleben ihren letzten gemeinsamen Sommer, bevor sich die Wege in die Zukunft trennen. Sie erleben ihn aus einer kindlichen Wahrnehmung und das, was für die Zeit so typisch ist, ist ständiger Begleiter: das Unausgesprochene,  das ahnungsvoll, angstvoll immer in der Luft liegt. „Darüber spricht man nicht“, das ist die Mentalität der Zeit, und auch im Buch wird immer nur angedeutet.

Sie erforschen den „Bauch des Bärenkellers“, eine aufgelassene Wirtschaft, deren uralte Lagerkeller labyrinthisch in neue Welten führen. Ein abgewracktes Sofa, achtlos auf dem Spielplatz abgestellt, wird zum Ausgangspunkt der Forschungsreisen. Die drei Kriegsversehrten, der Mann ohne Gesicht, der Fehlharmoniker und der Kickimann sind die einzigen Erwachsenen, die das kindliche Erleben auf ihre Weise nachvollziehen. Aber auch die anderen Erwachsenen werden Dank des Ich-Erzählers, der alles zu sehen scheint, jeder auf seine Weise durchleuchtet.

Auf der Leipziger Buchmesse  erhielt Georg Klein den mit 15000 Euro dotierten Leipziger Buchpreis 2010 (ich habe darüber berichtet).

Georg Klein ist gebürtiger Augsburger. Der Stadtteil, in dem die Handlung spielt, ist der Bärenkeller, eine 60er -Jahre Siedlung, ganz in der Nachbarschaft der damaligen Ami-Kasernen und Ami-Kneipen.

Und nachdem diese faszinierende Geschichte schon in meiner Lieblingsspießerheimatstadt spielt, werde ich demnächst mein Fahrrad packen und in den Bärenkeller rausradeln, um zu sehen, was aus dieser Zeit noch  übrig geblieben ist, ob ein Hauch dieses Flairs noch aufzufinden ist. Ich bin gespannt, und ich werde dann berichten.


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