Archiv der Kategorie: Lesungen

Kinderzeichnungen eingetroffen!

Gerade habe ich ein paar Fotos von einer Schule erhalten, die nach meiner Lesung aus „Ein kleines Krokodil mit ziemich viel Gefühl“ eine Projektwoche anschloss, in der gebastelt, geschrieben und gezeichnet wurde.
Wie schön, so engagierte Lehrer zu wissen, und hach, diese herzerwärmenden Bilder!!!

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Lesung mit „Malte Maulwurf“ auf der Münchner Bücherschau

Ein Highlight in meiner langen Leseerfahrung waren die beiden Bilderbuchworkshops letzte Woche auf der 53. Münchner Bücherschau. Dort las ich im Gasteig in der Black Box, das ist die Studiobühne, aus zweien meiner Bücher.

Natürlich kam ein kleines Krokodil mit ziemlich viel Gefühl per Beamer auf die Leinwand. Daraus habe ich schon sehr oft gelesen, aber es eignet sich eben bestens als Gesprächs- und Herzensöffner. Bei den Kleinen kamen, nachdem ich auf dem Flipchart zu zeichnen begonnen hatte, immer wieder aufgeregte Zwischnenrufe, vor allem dann, als ich sie fragte, ob sie auch schon mal verliebt waren, und wie sich das anfühlt.

Eine der Antworten: „da fühlt man sich ganz leicht und total stark“.

Dieser Satz war dann die ideale Überleitung zu meiner Premierenlesung aus dem neuesten Buch: „Malte Maulwurf und sein wundersamer Fernseher“. 

Sogar die Kleinsten haben sehr schnell verstanden, worum es geht, als sie erkannten, dass der „Fernseher“ von Malte Maulwurf in Wahrheit ein Aquarium ist, das er durch seine bunten Erzählungen zum Bildschirm der Phantasie werden lässt.

Anschließend erhielten die Kinder ein Blatt Papier, auf dem Malte Maulwurf schon aufgezeichnet war, aber rundherum viel Platz zum Malen war, den sie für ihre eigenen Fantasiebilder nutzen konnten. Unglaublich, was für wunderbare Arbeiten da entstanden.

Was mich ebenfalls sehr gefreut hat war, dass eine der Erzieherinnen begeistert mitgezeichnet hat, also nicht aus pädagogischen Gründen, sondern weil sie einfach Lust dazu hatte. Das sind dann eben Vorbilder! (Das ist sie aber nicht, da auf dem Bild, nur um Missverständnisse vorzubeugen 😉

Zum Schluss noch ein kleines „Hut ab“ an die Organisatoren: alles war bestens organisiert, von einem sehr angenehmen Hotel in der Nähe des Veranstaltungsortes angefangen bis zu den technischen Vorbereitungen mit Beamer, Headset, Flipchart, Beleuchtung, Arbeitstischen mit Malstiften und sowohl technischer als auch persönlicher Rundumbetreuung.

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frisch zurück …

Das Schloss, in dem der größte Teil der Veranstaltungen stattfindet

…. von der europäischen Kinder-und Jugendbuchmesse in Saarbrücken.

Ehrlich gesagt, den Begriff „Messe“ empfinde ich als etwas irreführend für diese Veranstaltung. Vielmehr ist es ein Kulturaustausch zwischen Autoren und Künstlern aus ganz Europa und darüber hinaus. In unzähligen Lesungen, Workshops und Werkstätten machen über 100 Autoren ihre Werke für Kinder und Erwachsene erfahrbar und erlebbar. Besonders interessant  fand ich das Symposium zum Thema „Graphic Novel“,  an dem ich leider nur kurz teilnehmen konnte, da ich parallel dazu selbst eine Lesung hatte. Shaun Tan aus Australien, dessen animierter Kurzfilm „the lost thing“ mit einem Oskar gekürt wurde, hätte mich schon sehr interessiert, ebenso wie der italienische Illustrator Roberto Innocenti und der schweizer Zeichner Hannes Binder, der mit seiner Schabkartontechnik eine unglaubliche Faszination auf mich ausübt.

In der K4 Galerie

K4 Galerie, links Schabkartonzeichnungen von Hannes Binder, rechts eins meiner Bilder aus "undströmt und ruht"

Umso mehr freut es mich, in der K4 Galerie in Saarbrücken, meine Bilder neben denen von Hannes Binder zu sehen. (Hier auf dem Bild etwas verrucksackt, da gerade eine Schülerführung stattfand.)

Kinder aus dem Leseclub präsentieren das Buch "Schlaf gut, Tobi Taps"

Und dann war da noch die überraschende Bekanntgabe der  Kinder-und Jugendbuchempfehlungsliste des SR2 , in der ich mit dem Bilderbuch „Schlaf gut, Tobi Taps“, geschrieben von EdithThabet, beteiligt bin. Besonders rührend fand ich, dass die Kinder, die das Buch präsentierten, meine Figuren so nett gezeichnet haben. Am Samstag, 4. Juni, ab 14.04 Uhr in „SR 2 für junge Ohren“. (BR/prt) wird die Sendung wiederholt.

Saarbrücken während der "blauen Stunde"

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So war das auf meiner Lesereise

Soeben habe ich ein Foto von meiner Lesung in Stegaurach (Bei Bamberg) zugemailt bekommen, eine von insgesamt 10 Lesungen in und um Bamberg als Teil des Literaturvestivals „Wortspiele“ in Oberfranken. Die Lesereise war perfekt organisiert, mein Reiseplan gut ausgearbeitet, die Technik vor Ort überall aufgebaut, (ich hab da schon Dinge erlebt, frage nicht … man könnte einen fetten Schinken darüber schreiben… ).

Und vor allem:  auch die Kinder waren größtenteils sehr aufgeweckt und interessiert. Eine Freude!

Ein kleines Anekdötchen:

Nach dem Lesen verteile ich meine Autorenkarten, meistens kommt irgendeiner dann auf die Idee, ein Autogramm haben zu wollen, und dann gehts los: im Kindergedränge eine Karte nach der anderen signieren. Da kommen zwei Jungs, und wollen erst eine signierte Karte, dann noch eine, und dann noch eine … bis ich sage, „Ja hallo, jetzt wird´s aber ein bisschen viel, oder?“ Worauf der Junge empört meint: „Verdammt, wir sind doch Fans von dir!“. Da hab ich den Mund gehalten, und brav weitersigniert.

Ein längerer Artikel ist in der Online Zeitung „In Franken“ zu lesen.

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Kleine Blogverdünnung

Liebe Blogleser,

seid nicht beunruhigt, wenn zur Zeit wenig passiert, hier im Blog. Ich hab sehr viel zu tun und im Moment einfach nicht die Ruhe, etwas Vernünftiges zu schreiben, deshalb eher sporadisch. Ich bin mit meinem neuen Buch viel unterwegs auf Lesungen, (zur Zeit auf Schloss Hirschberg im Altmühltal, zur Jahrestagung des St. Michaelbundes), außerdem stehen vier Cover Illustrationen an, und eine neue Bilderbuchidee gährt.

Über meinen Schloss Hirschberg Aufenthalt werde ich noch extra berichten. Ich freue mich, dort mit den Autoren SAID, und Sibylle Lewitscharoff und all den Teilnehmern des Kurses die Zeit zu verbringen.

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Kinderpost

Vorgestern ist wieder so ein schönes Paketchen in meinem Briefkasten gelegen: Kinderpost! Die Kinder einer kleinen Dorfschule, bei denen ich vor einigen Wochen aus meinen Krokodilbüchern gelesen und gezeichnet habe, haben mir selbst eine ganze Mappe mit Zeichnungen und Geschichten geschenkt. Was für eine Freude! Aus diesen Zeichnungen kann ich lesen, was den Kindern wichtig  ist,  wie sich meine Geschichten in ihrem Kopf weiterspinnen.

Besonders interessant und aufschlussreich war für mich dieses Bild (anklicken zum Vergrößern):

Oft leite ich meine Geschichte mit den Worten ein: „Das Krokodil ist klein, die Giraffe ist groß, nun gibt es ein Problem. Und Probleme müssen gelöst werden.“

Offenbar ist dieser Satz bei einigen Kindern hängen geblieben. In diesem Bild ist das Wort Probleme auch noch so wunderbar geschrieben: „Bupleme“. Außerdem hat Fabi in dieses Bild mehrere Dinge verpackt. Oben sieht man die sieben Wolken, auf die ich immer hinweise („Krokodil schwebt auf Wolke sieben“).  Dann kann man die Sternchen entdecken, die den beiden um den Kopf wirbeln, als sie zusammenknallen und sich zum ersten Mal sehen. Außerden sieht man die Schnecke und den Wurm, die schwarze Wolke, die das Krokodil so traurig macht, die Häuser am Ende der Stadt, und ein Auto, das in der Geschichte gar nicht vorkommt, das sich die Kinder aber immer vorstellen in der Szene, als Giraffe mit ihrem langen Hals auf der Straße liegt, weil sie nicht in das Haus von Krokodil passt.

Am liebsten würde ich hier alle Bilder zeigen, das geht natürlich nicht, deshalb nur ein paar:


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zurück von der Leipziger Buchmesse

Dieses Mädel fand ich ja ganz entzückend, mit ihrem T-Shirt. Das ist doch auch eine Idee, um auf sich aufmerksam zu machen.

Nun will ich hier die Eindrücke von der Messe wiedergeben und weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, bei der Menge. Vielleicht erst mal an der ganz anderen Ecke:

COSPLAY!  wer weiß, was das ist?  Bis vorgestern wusste ich es nicht, aber vielleicht ist da nur an mir ein Megatrend vorbeigegangen …  sehr bedenklich in meinem Beruf, ich muss mich mal genauer damit beschäftigen.

Übersetzt: Rollenspiele. Jugendliche verkleiden sich in die Lieblingsfiguren ihrer Lieblingsbücher, vornehmlich Mangas, und spielen, oder ich hatte sogar den Eindruck leben regelrecht diese Rolle. Und sie scheuen keinen Aufwand für diese Kostüme. Eine ganze Halle wurde mit Bühnen ausgestattet, auf denen gespielt wird und Wettbewerbe stattfinden. Natürlich ist das alles sehr kreativ und es macht die Messe sehr lebendig. Aber nun ist das solch ein Massenphänomen, dass bei mir sofort ein paar Fragezeichen zu blinken beginnen, wie immer bei Megatrends. Aber egal, erst mal schön auf jeden Fall.

Wie immer: Bilder anklicken zum Vergrößern.

LEIPZIGER BUCHPREIS 2010! Er ging an Georg Klein, mit seinem Buch „Roman unserer Kindheit“. Er beschreibt in diesem Roman eine schön-grausige Kindheit in einer süddeutschen Stadt kurz nach dem Krieg. (Nebenbei: das ist Augsburg, und der dort poetisch umschriebene Bär im Keller ist das Stadtviertel Bärenkeller, wo der Autor aufwuchs). Ich freu mich, dass dieses etwas leisere Buch den Preis erhalten hat und nicht das laut schreiende von Helene Hegemann.

ARD HÖRBUCH FORUM

die Kinder einer Leipziger Schule stellten die Bücher aus der Empfehlungsliste des Saarländischen Rundfunks vor. Hier seht ihr mich im Interview mit Barbara Renno, der Kulturredakteurin. Zu hören ist das Ganze heute um 14 Uhr 4 im Internet auf sr-online. Die ganze Empfehlungsliste seht ihr hier.

SCHNACKSCHNACK

das Schönste aber ist, alte Freunde und Kollegen wieder zutreffen und neue Kollegen kennenzulernen.

Besonders gefreut habe ich mich Martina Wildner aus Berlin nach langer Zeit wiederzusehen. Sie las aus ihrem neuesten Buch: Cora und Fred, ein Zwilling kommt selten allein.

Außerdem Franz Dobler, der mit der Jungautorin Hanna Lemke im Gespräch mit Sigrid Löffler war. Es ging um die Gegenüberstelllung verschiedener Erzählweisen der zwei Autoren unterschiedlicher Generationen.

Neu kennengelernt habe ich die sehr sympathische Illustratorin Selda Soganci, die ebenfalls auf der SR- Liste steht.

So viel in Kürze. Jetzt erst mal auf die nächste Buchmesse in Bologna. Italien ruft, ich komme!!!!


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