Archiv der Kategorie: Wie entsteht ein Bilderbuch

Zählen lernen von 1 bis 20

Nun ist schon seit einigen Monaten mein Buch „Gefährliche Sachen zum Zählen und Lachen“ im Thienemann Verlag erschienen.

Hierzu hat mir die Presseabteilung des Verlags einige Fragen zur Entstehung des Buches gestellt:

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Wie entstand die Idee zum Buch „Gefährliche Sachen zum Zählen und Lachen?

Ich habe einfach einen riesen Spaß daran mit Worten und Sprache zu jonglieren. In meinem „Das alleralbernste ABC-Buch“ spielte ich bereits mit den Buchstaben von A bis Z. Da gibt es Sätze wie „Ali Aligator achtet am Abend auf alle armen Angsthasen“, bis hin zu „Zimtzicke Zora zieht Zauberer Zittermann zehn zwickende Zähne“

Die logische Fortsetzung war dann natürlich ein Zahlenbuch. Zahlen von 1 bis 20. In einer ruhigen Morgenstunde flog mir der Titel „Gefährliche Sachen zum Zählen und Lachen“ zu. Der Titel allein bietet ja schon eine Unmenge an Möglichkeiten. Und nun ran an den Text und die Skizzen.

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Text und Bildideen entstehen bei mir immer parallel. Ich entwerfe Sätze, gleichzeitig zeichne ich dazu schon erste Ideen. Es entstehen hunderte von Skizzen.

Irgendwann muss ich mich aber festlegen, und aus den vielen Skizzen aussagekräftige Bilder kreieren.

Was waren die besonderen Herausforderungen an diesem Buch?

Anders als bei einem erzählenden Bilderbuch, bei dem die Figuren vom Anfang bis zum Schluss immer die gleichen sind, musste ich bei diesem Buch für jede Seite neue Charaktere erfinden. Und da ja bei den Zahlen von 1 bis 20 immer mehr Figuren hinzukommen, hat sich das zu einer ziemlich großen Menge entwickelt, klar. Jede einzelne Figur soll auch noch einen ganz individuellen Ausdruck haben. Dafür braucht man dann eben viel Zeit. Und die hatte ich auch. Über ein halbes Jahr habe ich an diesem Buch gearbeitet.

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Hier seht ihr die Strichzeichnung von der gefährlichen Sache Nummer 14: „Wenn 10 Zebras mit 4 Vampiren ein Tänzchen riskieren“.

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Die Handzeichnung scanne ich dann ein und koloriere sie am Computer.

Nun darf man aber nicht denken „ach Betrug, ich dachte, das ist alles handgemacht“. Am Computer male ich genauso wie auf dem Papier. Zuerst lege ich die Hintergrundfarben an, dann arbeite ich die Figuren aus und zum Schluss all die Details.

Der einzige Vorteil ist, dass ich nicht bei jedem Farbwechsel einen Pinsel auswaschen muss, und dass ich viel leichter Änderungen vornehmen kann. Wenn mir zum Beispiel die Hintergrundfarbe nicht passt, kann ich einfach eine neue Farbe ausprobieren und muss nicht alles wieder neu malen.

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Hier an meiner Pinnwand behalte ich über alle Seiten den Überblick. Auf kleinen Zetteln mache ich mir ständig Notizen, was noch geändert werden sollte.Kinder fragen mich bei Lesungen immer wieder, „ist das nicht langweilig so viel malen zu müssen?“ (schade eigentlich, dass Kinder in dem Alter das Malen schon als Last empfinden, nunja, ein anderes Thema…).Nein, ganz im Gegenteil. Es gibt doch nichts schöneres, als sich monatelang in eine Sache vertiefen zu dürfen, und ein wenig das viele Drumherum vergessen zu können.

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Und hier gibt es noch einen Blick in mein Atelier. An diesem Tisch liegt übrigens meine echte Malpalette. Auf dem Zeichenbrett sieht man das Eichhörnchen im Formel-1-Rennwagen von Seite 1, das ich noch mal per Hand gemalt habe, um es einem lieben Freund zum Geburtstag zu schenken.

Und nun viel Spaß beim Zählen lernen und Fantasie schweifen lassen!

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„Zähl dich nett ins Bett“ ist da! Das Making Off.

Seit Januar 2014 ist mein neuestes Buch „Zähl dich nett ins Bett“ im Handel. Es ist sozusagen das Brüderchen von „Reim dich nett ins Bett“, das vergangenes Jahr ebenfalls im Gerstenberg Verlag erschienen ist.


Bild 10Cover

Vielleicht ist es ja interessant zu erfahren, dass auch so ein kleines Pappbilderbuch viel Arbeit macht. Anhand einzelner Arbeitsschritte einer  Seite möchte ich ein wenig Einblick in mein Schaffen geben.

Die ersten Skizzen entstehen parallel zu Textentwürfen. Das Konzept steht zu diesem Zeitpunkt bereits. (Bilder anklicken zum Vergrößern)

erste SkizzenNach Besprechung mit dem Lektorat hat sich im Gesamtkonzept noch einiges verändert. In diesem Fall wurde aus Seite 4 die Seite 3. Ebenfalls noch auf Papier entsteht die Strichzeichnung mit verschiedenen Varianten des Lurchs und der Hirsche.

StrichzeichnungJetzt wird die Strichzeichnung eingescannt, und am Computer koloriert. Nebenbei: das Kolorieren am Computer ist kaum Zeitersparnis, bietet aber in manchen Fällen mehr Möglichkeiten.

Colorierung

Und so sieht die fertige Seite aus:

Reinzeichnung

Wer noch etwas mehr zum Inhalt des Buches erfahren möchte, der klicke einfach hier.

Und nun viel Spaß beim Zählen, Reimen und Schlafen

mit Hirschen, Bibern und Schafen!

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Übrigens:

wer noch etwas mehr über meine Arbeit, andere Illustratoren und Sonstiges zum Thema Kunst und Illustration erfahren und auch ein wenig mittels Kommentaren mitmischen will, der kann mich auch bei Facebook finden. Dort geht es sehr spontan zu. Klick doch mal hier an.

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Juhuuu, der Andruck ist da!!!!

Das ist das Hexenhaus im Welltall (kleiner Ausschnitt)

Gestern ist per Post der Andruck meines Bilderbuches gekommen, an dem ich die vergangenen sieben Monate ausschließlich gearbeitet habe, und ich bin SEHR zufrieden damit!!! -Andruck? – Bevor ein Bilderbuch in den Auflagendruck geht, wird ein Probedruck gefertigt, an dem notfalls noch Korrekturen vorgenommen werden können. Es ist möglich, dass die Farbrichtung noch nicht ganz stimmt, dass der Druck beispielsweise zu „gelbstichig“ oder zu „blaustichig“ geworden ist. Auch der Text wird nochmal überprüft. Trotz Lektorats kommt es immer wieder vor, dass noch Tippfehler entdeckt werden.

Der Andruck: Leider kann ich noch nicht allzu viel zeigen.

Erst wenn Lektorat, Herstellung und ich mit allem einverstanden sind, wird das Buch für den Auflagendruck freigegeben.Vorher allerdings, kommt dieser Andruck, der übrigens schon wie ein Buch gebunden ist, mit auf die Buchmesse nach Bologna (wo ich nächste Woche auch sein werde!! *freu!*). Dort wird die Lizenzabteilung des Verlages mit ausländischen Verlagen verhandeln, um für das Buch möglichst viele „Mitdrucker“ zu gewinnen. Wenn sich mehrere Verlage am Druck beteiligen, kann die Auflage erhöht werden (…. ähm…und die Druckkosten verringert … so ist das nun mal in der Marktwirtschaft …), und das Buch erscheint, im optimalen Fall, in mehreren Sprachen gleichzeitig.

Ab Juni etwa, müssen sich die Lizenznehmer entschieden haben, das Buch geht in den Druck und wird etwa Anfang Juli im Handel erscheinen.

So, das war ein kleiner Exkurs in die Buchproduktion, und nun hoffe ich, dass der Auflagendruck genauso schön wird, wie der Andruck. Auf Wiedersehen!

Das Buch erscheint übrigens im Thienemann Verlag!

 

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Über die Schulter geschaut!

„Kinder-und Jugendbuchautoren über die Schulter geschaut.“ Unter diesem Motto bringt die Volkacher Akademie für Kinder-und Jugendliteratur zu ihrem diesjährigen 35-jährigen Bestehen ein Buch heraus. Mein Beitrag dazu beginnt zunächst mit diesem Bild, auch wenn mir hier niemand über die Schulter schaut, sondern höchstens an meiner Schulter herumzupft.  Wie es weiter geht, erfahrt ihr, wenn es soweit ist!

(Anklicken zum Vergrößern)

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Nun ist es soweit.

Meine allerneuestes Buch „Schlaf gut, Tobi Taps“ , erzählt von Edith Thabet ist  im Handel erhältlich. Es ist das erste Bilderbuch, dessen Text ich nicht selbst geschrieben habe, was zunächst eine große Umstellung für mich bedeutete, da ich mich völlig auf die Bildwelt eines anderen Menschen einlassen musste.  Doch Dank der sympathischen Charaktere, ist mir das bald gelungen.

Vergangenes Frühjahr, etwa im März, habe ich mit den ersten Skizzen begonnen, Ende Juli waren dann alle Bilder fertig. Hier seht ihr sie in meinem Atelier, auf Brettern aufgezogen. Ich arbeite oft an mehreren Bildern gleichzeitig.

Vergangene Woche nun kam ein großes Paket mit den fertigen Büchern drin. Was für eine Freude! Übrigens ist es auch schon auf holländisch erschienen.

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die kleine Hexe winkt

und gewährt euch wieder einen kleinen Einblick ins Bilderbuch.

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